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Erik's Astra - vom Alltagsauto zum Rennauto

Auf dieser Seite dreht es sich um den Auf- und Umbau von Erik's Astra, hier ist quasi das "Fahrzeugleben" ab dem Jahr 2003 bis heute dokumentiert.

Nachfolgend wurden die Bereiche jeweils unter einer Überschrift zusammengefasst. Durch einen Klick auf die Überschrift kann der Bereich auf- bzw. zugeklappt werden. Falls Javascript deaktiviert ist, wird alles von Anfang an angezeigt.

[-] März 2015
     Endspurt: Schwung, Kupplung und Getriebeeinbau

Am 28.2. war ich als Besucher bei der Welfen Winter Rallye in der Motorsportarena. Und somit konnte ich mich erst Sonntag um den Einbau des Getriebes kümmern. Leider musste ich beim genauen betrachten 2 defekte Gewinde feststellen. In der Hoffnung das der Reparatursatz bei Stahlgruber vorrätig ist, habe ich die Arbeiten auf Montag verschoben. Am Montag rief ich bei Stahlgruber an und erfuhr, dass ich den M7-Repsatz erst am Dienstag abholen kann. Aber bis zum Slalomtraining am 21.3. wird das Auto noch fertig :)


Passstifte zum Zentrieren des Druckkorbes

Druckkorb passend zur Schwungscheibe

Druckkorb (Reibseite)

Zentrierdorn ehemals Getriebeeingangswelle

fertig montiert

fertig montiert

Gangradsatz

5.Gang

fehlendes Gewinde

Montag bestellt, Dienstag bei Stahlgruber abgeholt - Helicoil M7

Helicoil montiert

Getriebe wieder eingebaut

Steinschläge im Radlauf rechts entfernt

Steinschläge im Radlauf links entfernt
 

[-] April 2015
     Tropfenspiegel

Über Tropfenspiegel habe ich schon ein paar mal nachgedacht. Als ich diese dann zufällig bei Ebay-Kleinanzeigen entdeckte - wollte ich sie haben :) Auch das Auto an dem sie montiert waren kam mir bekannt vor - das war Falk sein ehemaliger GSI. Leider war mehr als eine Lackschicht auf dem Spiegel, so dass ich doch sehr viel Zeit damit verbrachte die Spiegel lackierfertig zu bekommen. Aber ich denke sie passen sehr gut zu meinen Auto. Dank des E-Prüfzeichen sind sie auch eintragungsfrei.


Spiegel mit Adapterplatten

zur Probe montiert

Vergleich zu Original

Vergleich zu Original

Die vielen Lackschichten

blau lackiert, und montiert

blau lackiert, und montiert
   

[-] Mai 2015
     Datalogger PZ Racing Video Renderer
     Gewindereparatur Motorlager, abgerissene Antriebswelle

Die Auswahl an GPS-Datenlogger ist groß. Die Auswahl wird aber sehr schnell kleiner, wenn man Fahrzeugdaten mitspeichern möchte. Eine relativ günstige Version ist der PZRacing VideoRender. Diesen Datenlogger gibt es in verschiedenen Ausführungen, die zum größten Teil einen Plug 'n' Play Stecker für Motorradmodelle haben. Ich habe mir gedacht, ich versuche es auch mal mit den 'universellen' VideoRender.

Am 8. März hatte ich mich entschieden, diesen Datenlogger zu kaufen. Also online bei SATCHEF bestellt, am 9. März kam die Versandbestätigung, am 11. März die Mail, das es doch nicht auf Lager ist. Am 22.April kam dann die Mail, das es wieder lieferbar ist. Ich dachte es wird gleich geliefert, wenn es dann lagernd ist, zudem hatte ich zuvor immer wieder Interesse an dem Produkt gezeigt, aber nein - meine 'Langzeit'-Bestellung wurde vom Versender storniert, dies erfuhr ich am 28. April. Da ich mittlerweile erfahren hatte, das SATCHEF die Firma MICRON Systems mit dem Versand beauftragte, habe ich mal eine technische Frage an den offiziellen Partner von PZRacing gestellt. Leider hat MICRON Systems bis heute (14.5.) meine Frage nicht beantwortet. Also habe ich dann kurze Zeit später wieder bei SATCHEF bestellt und jetzt erfolgte die Lieferung :)

Gewicht: 122g, Anschlusskabellänge: ca. 55cm, USB-Kabellänge: ca. 95cm.

Erster Test erfolgreich abgeschlossen, die Kodierung der .prr ist ein bissl komisch aufgebaut. Aber als Informatiker erkennt man schnell das Prinzip. In der nachfolgenden Tabelle zeige ich die gespeicherten Werte und auch meine gefundene Umrechnung auf die tatsächlichen Fahrzeugdaten. Ein kleiner Hinweis, ich habe das den Drosselklappenpoti nicht angeschlossen, deswegen weiß ich aktuell nicht, was da für Werte rauskommen sollten also einfach ignorieren ;)

# PZRacing

"Time"

"GPS_Update"

"Laditude"

"Longitude"

"SPEED GPS"

"OBD_Update"

"RPM"

"Throttle"

"Voltage"

99999.8

8

+51.73703

+988.52602

999

8

97399

999

86.4

Damit man das in anderen Tools, wie z. B. Dashware, verarbeiten kann, ist ein wenig Mathematik notwendig.

*(-1)

*(-1)

*(-1)

*(-1)

*(-1)

*(-1)

+100000

+100

+1000

+999

+99999

+100

/2 Fahrzeug- spezifisch

0.2

8

+48.26297

+11.47398

0

8

1300

999

13.6

Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig - durch meine gewählte Einbauposition auf dem Amaturenbrett kann man leider die LEDs nicht richtig einsehen. Premiere für den Datenlogger im Renneinsatz sollte eigentlich in Burgau sein, aber leider hatte ich mich nicht richtig mit der Bedienung vertraut gemacht.

Somit ist die Premiere auf die Kartbahn in Liedolsheim verschoben :)


Auszug aus der Beschreibung (frei übersetzt)

Der erste und einzige Datenlogger, der es dir erlaubt alle Fahrzeugparameter von deinen Motorrad zu speichern, um sie dann in ein Video einzuarbeiten. Dank der GPS-Technologie ist es auch möglich, die Position des Motorrads auf der Rennstrecke zu speichern. Aus diesen Daten kann man dann auch die Rundenzeiten berechnen. Alle Daten werden in einem USB-Stick gespeichert.

Hinweis: Alle PZRacing Produkte sind vor Wasser geschützt, aber nicht wasserdicht. PZRacing Produkte nicht mit Hochdruckwasser reinigen, dies kann zu nicht reparierbaren Beschädigungen führen.


Inbetriebnahme:

Der Datenlogger beinhaltet den GPS-Sensor. Der Datenlogger muss so platziert werden, das die Bedienseite perfekt nach oben gerichtet ist und durch keine Objekte versperrt wird, die die GPS-Kommunikation einschränken.

Stromanschluss:

Das rote Kabel mit Klemme 15 (Zündungsplus, 12V+) verbinden. Das braune Kabel mit Klemme 31 (Masse/-) verbinden.

Motordrehzahl:

Das blaue Kabel mit Klemme 1 (Drehzahlsignal) für Kombiinstrument verbinden, Wenn das Kabel nicht verbunden ist, kann es auch mit einem Einspritzventilsignal verbunden werden.

Drosselklappenstellung:

Das weiße Kabel an die Drosselklappe anschließen.


Bedienung kommt später...


PZ Racing Videorenderer

der Inhalt

im Detail

eine verwendete Verbindungskontakt

verkabelt mit dem Videorenderer

Strom über den Zigarettenanzünder- kontakt

provisorisch mit Gaffa-Tape befestigt

Gewindereparatur vom hinteren Befestigung des vorderen Getriebehalters

der Helicoil M10x1,25

Beim letzten Stint in Burgau abgerissen
     

[-] Juli 2015
     Zusatzgewicht

Damit ich wieder die leichteren Felgen fahren kann, muss etwas Zusatzgewicht ins Auto. Kurz überlegt, wie man am einfachsten etwas im Auto befestigen kann, und ein kleines Gestell für die Sitzkonsole gebaut. An dem Gestell sit eine unbearbeitet Schwungscheibe vom c20xe. Quasi als Ersatzteil immer on board ;)


Das Gestell ;-)

und die Schwungscheibe montiert

zur Anprobe in die Ersatzkarosse gestellt ;-)

überarbeitete Getriebe-Gehäuseentlüftung
 

[-] August 2015 - Rennbericht DM-Slalom Pferdsfeld

Der MSC Mühlheim durfte für seine Veranstaltung am 1. August das GM Test Center Pferdsfeld verwenden. Dafür mussten wir die Bestimmungen von Opel akzeptieren:

   - keine Fotos / keine Videos
   - maximal 2 Helfer pro Fahrzeug die mit auf das Gelände durften

Das Fahrerlager war ausserhalb, direkt vor'm Tor und war quasi öffentliche Strasse.

Zum Slalom kann ich nur sagen, so etwas bin ich noch nie gefahren! Das war absolut am Limit bei Highspeed-Geschwindigkeiten. Nach der Auswertung meiner GPS Daten konnte ich einen Topspeed von 166 km/h in meinen 2. Wertungslauf wahrnehmen. Rein vom Gehör wusste ich während des Laufes nur, das ich im 5. Gang mit über 6000 U/min unterwegs war. Hier hätte der längere 5. Gang mir eventuell geholfen und noch 2 bis 3 km/h mehr Topspeed gebracht. Zum Schluss reihte ich mich auf Platz 4 ein, wobei die Plätze 3, 4 und 5 innerhalb einer halben Sekunde nach 2 Wertungsläufen lagen. Einfach Wahnsinn!!!


Fahrerlager Pferdsfeld

Pferdsfeld

Bürgerfest in Markt Indersdorf (02.08.)
  

[-] August 2015 - Rennbericht DM-Slalom Mainz-Finthen

Am Wochenende des 8. und 9. August waren zwei Veranstaltungen auf dem Flugplatz Mainz-Finthen angesagt.

Am Samstag war ein DMSB-Slalom aufgebaut, der bei tropischen Temperaturen stattfand. Bei Lufttemperaturen um die 38 °C und Aspahlttemperaturen über 40 °C war es für Fahrer und Fahrzeug besonders schwierig. Schon im Training tat ich mich an einer schnellen links rechts Passage schwer und warf eine Pylone die meinen Weg kreuzte. Auch im ersten Wertungslauf war ich in der links rechts Passage zu schnell dran, so dass mein Auto untersteuerte und ich bis auf's grün hinausrutschte und damit leider an dem Tor vorbei, wo ich im Training eine Pylone erwischte. Der zweite Wertungslauf lief besser und war fehlerfrei. Aber durch das verpasste Tor im ersten Wertungslauf war mit den 15 Strafsekunden nur der letzte Platz drin - somit war ich 18. von 18 :)

Sonntags lief es für mich etwas besser. Die Temperaturen waren etwas angenehmer und lagen um die 28 bis 30 °C. Somit schmierten die Reifen nicht so stark wie am Samstag, aber dennoch verschätzte ich mich an einer Stelle und war etwas zu schnell dran bevor ich auf die "Betonplatte" fuhr. Eingangs der Betonplatte schob mein Auto über die Vorderachse und ich traff den linken Hut des Tors. Auch ohne diesen Fehler wäre ich mit meinen Fahrzeuten nicht an den Spitzenfahrer herangekommen. Noch ein bissl Übung, vielleicht klappt's dann beim nächsten Mal :)


Schatten unter der Opelfahne ;)

   

[-] August 2015 - Rennbericht Hauenstein Bergrennen

Das 46. Hauenstein Bergrennen ist vorbei. Es hat wieder richtig Spass gemacht. In meinen ersten Trainingslauf konnte ich meine beste Vorjahreszeit bestätigen. Im zweiten Trainingslauf wurde ich um 1,5 s schneller, und auch im 3 Training gab es noch mal eine Verbesserung um weitere 2,5 s so dass beim Trainingsende meine beste Fahrzeit eine 2:19.520 min geworden ist.


http://youtu.be/3yiaNW0drW8

Der Rennsonntag begann mit ergiebigen Regen in der Nacht, der kurz vorm Start des ersten Wertungslaufes aufhörte - bis unsere Klasse dran war trocknete die Strecke in weiten Teilen ab, aber in den Waldpassagen stand noch das Wasser. Somit war die Entscheidung mit Regenreifen zu fahren die richtige. Kurz nachdem alle Fahrer unserer Klasse die Ziellinie überfahren haben fing es wieder an zu regnen und der Nebel im Ziel löste sich auf. Der Start des zweiten Wertungslaufes verzögerte sich um ca. 2h - da es zu mehreren Unfällen kam. Anschließend ging es recht fix und wir konnten zum dritten Wertungslauf auch antreten, bei dem es immer noch regnete.

Von der Platzierung her konnte ich nicht so gut Punkten, ich nehme an, das meine Konkurrenten mit ca. 40 bis 50 PS mehr Leistung unterwegs sind. Am Ende war der 8. Platz von 8 gewerteten meiner. Der Fahrer eines BMW E36 318ti war zum 3. Wertungslauf nicht angetreten. Und ein Astra F Fahrer fiel schon nach dem 1. Training mit Motorschaden aus.


Hauenstein Bergrennen
1. Trainingslauf
Axel Weichert - www.100octane.de

Hauenstein Bergrennen
2. Trainingslauf
Axel Weichert - www.100octane.de

Hauenstein Bergrennen
1. Rennlauf
Axel Weichert - www.100octane.de

Hauenstein Bergrennen
2. Rennlauf
Axel Weichert - www.100octane.de
 

[-] August 2015 - Rennbericht DRSM-Slalom Dölln 5000

Die Dölln 5000 sind jetzt auch vorbei. Ich reiste schon Freitag an und war einer der ersten auf dem Platz. Gegen Abend füllte sich der Platz zunehmend und bis zum Samstagmorgen war das Fahrerlager komplett gefüllt. Freitag angekommen, Auto abgeladen, und den Vivaro für die Übernachtung vorbereitet. Da die Sonne ohne Ende ballerte wurde auch mein neu erworbenes Sonnensegel aufgebaut. Mein Auto stand noch auf den Regenreifen von der letzten Veranstaltung, die Slicks wurden montiert, der Luftdruck erhöht und man konnte in den gemütlichen Teil des Freitagabends übergehen ;)

Samstag morgen ging es mit den Fahrrad auf die Strecke. Ein nettes Gimick vom Veranstalter fand ich die gelben Markierungen neben den Toren, die einen während der Fahrt signalisierten "hier nicht entlang". Mein Klasse war direkt nach der Mittagspause dran und mit 13 Startern auch gut gefüllt. Die hohen Geschwindigkeiten bin ich noch nicht gewöhnt, so dass ich mich langsam herantastete. Durch meine Fahrzeiten konnte man auf der ca. 5000m langen Strecke auch eine Verbesserung sehen:

  2:38.08 min (Training)
  2:35.82 min (1. Wertungslauf)
  2:33.83 min + 3.00s (2. Wertungslauf)

Mit der Gesamtzeit von 5:12.65 min reihte ich mich auf Platz 7 ein, was für den ersten Rennslalom schon eine gute Leistung war.

Am Sonntag morgen wurde ich durch Regentropfen geweckt, mein Sonnensegel ist auch Wasserdicht :) und meine Sitzmöbel wurden nicht nass. Dieses Mal war meine Klasse vor der Mittagspause dran und wir starteten bei Sonnenschein. Nachdem ich mein Auto im Parc Ferme abstellte, begann es zu regnen. Welches für einige Fahrer die nach mir starteten zum Nachteil wurde. Einige Fahrer der Klasse F11 fragten beim Rennleiter nach, ob sie auf andere weichgere Slicks wechselten durften, der Rennleiter stimmte zu und es gab eine kleine Pause. welche von den restlichen Fahrern der Division zum Rädertausch genutzt wurde.

Erich Budde aus der F10 verkalkulierte sich und montierte Regenreifen, die ihm eine ca. 6s längere Fahrzeit im 2 Wertungslauf im Vergleich zum ersten Wertungslauf einbrachte. Dies kostete ihn den Sieg.

Meine Fahrzeiten vom Sonntag:

  2:34.81 (Training)
  2:31.70 (1. Wertungslauf)
  2:32.80 (2. Wertungslauf)

Mit der Gesamtzeit von 5:04.50 min konnte ich mir einen Platz auf der Siegertreppchen reservieren. Platz 3 war für mich eine super Leistung und ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Jetzt verbringe ich noch ein paar Tage an der Müritz und nächste Woche holt mich dann auch schon der Arbeitsalltag wieder ein.







    

Hier ein Video von meinen schnellsten Einzelfahrt:


http://youtu.be/4RoKNvJp4bo

[-] Dezember 2015 - Winterprojekt 2015/2016 - der Anfang

Im November wurde erstmal der Motor ausgebaut. Schnell kam die Entscheidung das ein neuer Motor aufgebaut wird. Im Dezember wurde bei Ebay-Kleinanzeigen ein c20xe Komplettpaket in Leipzig zu einem guten Preis gefunden. Komplettpaket heißt mit F18CR-Getriebe, c20xe mit Motronik 2.8 inkl. aller Anbauteile, Kabelbaum und Steuergerät.

Beim Sasionfinale bemerkte Arthur, dass die Kupplung ab und an rutschte. Nachdem das Getriebe demontiert war, konnte man schon sehen, dass die Kupplung einseitig abgefahren war. Problem lag daran das die Mitnehmerscheibe auf der Getriebeeingangswelle hakte und somit nicht immer komplett an der Schwungscheibe anlag. Die Mitnehmerscheibe wird jetzt bei Stock Rennsporttechnik mit neuen Belägen bestückt, und eine neue Druckplatte organisiert.

Dann wurde sich auch die Lagerung der Querlenker angeschaut, die Uniballlager waren noch im Tolleranzbereich, hatten aber schon ein paar Abnutzungserscheinungen, so dass hier neue geordert wurden. Die Adapter wurden gesäubert und gegen Rost behandelt.


Platz geschafft für neues Projekt

abgenutzte Druckplatte

Einseitig abgefahren Sintermetallkupplung aufgrund Klemmen auf Getriebeeingangswelle

gebrauchter Motor gerade aus Leipzig geholt

c20xe mit Bosch Motronik 2.8

Adapter für Querlenkerlager ausgebaut

Adapter entrostet

Adapter für Querlenkerlager ausgebaut

Adapter entsrostet

mit Fertan gestrichen
     



[letzte Aktualisierung: 23.01.2018, 20:24:42]