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Erik's Astra - vom Alltagsauto zum Rennauto

Auf dieser Seite dreht es sich um den Auf- und Umbau von Erik's Astra, hier ist quasi das "Fahrzeugleben" ab dem Jahr 2003 bis heute dokumentiert.

Nachfolgend wurden die Bereiche jeweils unter einer Überschrift zusammengefasst. Durch einen Klick auf die Überschrift kann der Bereich auf- bzw. zugeklappt werden. Falls Javascript deaktiviert ist, wird alles von Anfang an angezeigt.

[-] Januar 2004 - c20xe-Vorbereitungen (Motorinstandsetzung, Bremsenumbau)

Eine weitere Sache, die umgebaut werden muss, ist die Bremsanlage. Das gestaltet sich in meinen Fall doch relativ einfach, da beim 1.6 16V vorn schon die große Bremse mit 256x24 und auch der große Bremskraftverstärker verbaut wurden. Nur die Trommeln der Hinterachse müssen Scheiben der Dimension 260x10 weichen. Auf einem Schrottplatz in Geilsdorf stand Scheibenbremse hinten ein Astra F mit Frontschaden, von dem ich die gesamte Hinterachse mit nach Hause nahm. Diese passt auch ohne Probleme in einen Astra, wenn man die Rücksitzbank umklappt und die Basskiste an eine andere Stelle verlagert. Der Spaß kostete mich 110 Euro inklusive Handbremsseil. Dieses muss ebenfalls gewechselt werden, weil das Seil für die Trommelbremse ungefähr 10 cm zu lang ist.

Mit Hilfe von Ronny und Thomas wurden am 31. Januar die Achsstummel der Hinterachse gewechselt. Entschuldigung noch mal an Sven, dem ich beinahe mit einer Feder das Auge ausgeschossen habe. Nun ist meine Karre mit 4 Scheibenbremsen unterwegs. Und bremst auch wieder ordentlich...

Lagerschale mit viel Öl benetzt... Nun zu den Pleuellagern - Es kommen Dreischichtlager von GLYCO zur Verwendung, welche für den X20XEV hergestellt wurden. Bevor man die Pleuellagerdeckel entfernt, sollte man diese markieren, damit man die Seiten nicht vertauscht.ölwanne ist dran - hätte Welle sicherlich auch gern poliert *g* Denn das kann zu einem kapitalen Motorschaden führen, und dann hat man nicht lange Freude an den neuen Lagern und auch nicht am Motor... Bei Opel befinden sich Markierungen an den Lagerdeckeln, welche in Richtung Schwungscheibe zeigen. Beim Einbau sollte man beachten das man die Gleitfläche nicht unnötig mit den Fingern berührt, da sonst die Bleibedampfung Schaden nehmen könnte. Welche Lagerschale verbaut werden sollen, kann man den alten Schalen erkennen, auf der Rückseite ist STD, 0,25 oder 0,5 eingeprägt. Genau die gleichen kann man dann beim Freundlichen ordern und dann wieder verbauen.

fast fertig Jetzt ist der Motor mit vielen Neuteilen (Dichtungen, WaPu, Zahnriemen, Spann- und Umlenkrollen usw.) wieder zusammengebaut. Mal sehn wann er den Platz in meinen Astra findet...

[-] Januar 2004 - Getriebebetrachtungen (F20 oder F15)

Derzeit überlege ich mir, ein "kleines" Getriebe an den c20xe zu bauen, aber so leicht wie ich mir das vorstellte, ist es wohl doch nicht. Laut einigen Foren und der Aussage von einigen Bastlern (Nein, keine Ducati-Fahrer :-)) soll man die Schwungscheibe des c20ne verbauen. Was hier nicht beachtet wird, dass die Schwungscheibe des c20xe/let mit 8 Schrauben an der Kurbelwelle befestigt wird und nicht wie beim c20ne mit 6 Schrauben. Wenn ich jetzt nicht schon alles zusammengebaut hätte, hätte man ja auch die Kurbelwelle wechseln können. Aber da ist es wohl doch einfacher eine XE-Schwungscheibe zu organisieren. Dieses wird dann dahingehend bearbeitet, das ein kleiner Kupplungsautomat darauf passt, und man somit auch eine kleinere Kupplung fahren kann, die zu einem "kleinen" Getriebe ala F13 und F15 passt. Laut den Herstellern sind die "kleinen" Kupplungen für ein Drehmoment von ca. 200Nm ausgelegt, sie sollten also halten. Das Getriebe F15 müsste das Drehmoment ebenfalls aushalten, zumindest glaube ich das... es soll ja ca. 40% Mehrlast aushalten, das sind dann ca. 210Nm.

In den folgenden beiden Tabellen (Tabelle 2 und 3) kann man die übersetzungen der Getriebe F15 und F20 erkennen. Die angestrebte Höchstgeschwindigkeit soll bei meinen Fahrzeug um die 210 km/h sein, dies werde ich dann wohl auch mit den Getriebe von Ronny seinen ehemaligen C14SE-Corsa hinbekommen (siehe Diagramm: Link). Ich hoffe mal, dass man dafür dann auch etwas besseren Vortrieb hat, als bei einen etwas länger eingestuften Getriebe. Im Notfall kann ich ja immer noch auf das F20 zurückgreifen, welches bei dem Motor dabei war, allerdings fehlt dort schon der Aufkleber mit der entsprechend kodierten Achsübersetzung :-(

  1. Gang 2. Gang 3. Gang 4. Gang 5. Gang Rückwärts
F15/5CR 3,73 2,14 1,41 1,12 0,89 3,31
F15/5WR 3,73 1,96 1,32 0,95 0,76 3,31
F20/5CR 3,55 2,16 1,48 1,13 0,89 3,33
Tabelle 2: Getriebeübersetzungen Quelle: Opel TIS, EPC

Fahrzeug- modell Motor- kennbuchstaben Achsüber- setzung¹) Höchstgeschwindigkeit²)
F15/5CR F15/5WR
Astra F C14SE 3,94 204,8 km/h 239,8 km/h
C16SE 3,74 215,7 km/h 252,6 km/h
X16XEL, X17DTL 3,55 227,3 km/h 266,2 km/h
Corsa B /Tigra C14SE 3,94 204,8 km/h 239,8 km/h
C16SE, X14XE (mit Klima), X16XE 3,74 215,7 km/h 252,6 km/h
Vectra B X16XEL 4,19 192,6 km/h 225,5 km/h
3,94 210,6 km/h 246,6 km/h
F20/5CR
Calibra, Vectra A, Astra F, Kadett E C20XE 3,42 235,9 km/h
3,55 227,3 km/h
3,72 (4x4) 216,9 km/h
¹) Die jeweiligen Achsübersetzungen sind auch am Getriebe kodiert, beim F15 wie auch beim F20 sind sie auf den Seitendeckel des Getriebes vermerkt. In der kodierten Nummer kommt dann irgendwo ein W oder ein C für "wide ratio" bzw. "close ratio" vor, gefolgt durch eine dreistellige Zahl, welche durch 100 Geteilt die Achsübersetzung angibt.
²) Die Geschwindigkeit bezieht sich auf eine Motordrehzahl von 6800 U/min in Verbindung mit den 5.Gang (WR - wide ratio oder CR - close ratio) und der jeweiligen Achsübersetzung bei gefahrenen Reifen 195/50R15 (Abrollumfang 1760mm).
Tabelle 3: Achsübersetzungen F15/F20 Quelle: Opel TIS, EPC und eigene Berechnungen

Zu den Antriebswellen: Wenn man das F20 o. F18, welches orginal am C20XE angebaut ist, fahren möchte, dann kann man auch die Antriebswellen zwischen den Modellen Astra, Calibra und Vectra durchtauschen. Die kurze Antriebswelle (links) ist bei den eben aufgezählten Fahrzeugmodellen gleich, nur die lange Antriebswelle (rechts) unterscheidet sich vom Astra, zum Calibra und zum Vectra. Im Vectra-A und Calibra wurden die gleichen verbaut, die Antriebswellen sind geteilt. Im Astra wurde dagegen eine komplette Welle verbaut, aber auch die geteilten passen. Falls man ein kleines Getriebe fahren möchte, kann man auch die Serienantriebswellen vom F10 bis F15 benutzen.

links: geänderte Schwungscheibe für kleine Kupplung, rechts: Orginal Nun hab ich endlich die Schwungscheibe ;-). Walter hat mir neue Gewinde für den kleinen Druckautomaten geschnitten und die Schwungscheibe abgedreht, damit die Kupplung auch trennt. Anschliessend hab ich Sie Lutz zum Feinwuchten mitgegeben. Am Freitag, den 23.04.04, sollte sie fertig sein, und am WE kann dann die Aktion "Umbau" starten.

Nach einigen Basteleien ist jetzt auch die Servopumpe ohne Klimakompressor funktionstüchtig. Die Servopumpe wurde mittels Distanzhülsen in Flucht mit der Riemenscheibe gebracht. Der Antrieb der Servopumpe ist zwar ein wenig eigenartig, aber funktioniert ;-) - der Keilriemen geht um den vorderen Motorhalter d'rumherum. Der jetzt verwendete Riemen ist 850mm lang und 10mm breit.

[-] April 2004 - Motoreinbau mit diversen Problemen

Leider war die Schwungscheibe vom Wuchten noch nicht zurück, aber das tat keinen Abbruch für den Umbau. Es wurde das F20 Getriebe verbaut. Im Winter findet sich sicherlich wieder Zeit, um das kurze F15-Getriebe einzubauen. Am Samstag, den 24. April, gegen 9 Uhr ging es los, es truddelte einer nach dem anderen ein... So wurden Motorhaube, Kotflügel, Scheinwerfer, Grill und Stossfänger entfernt, damit man nicht sinnlos etwas kaputt macht. Gegen Abend waren wir schon ziemlich weit, als uns Ronny mitteilte, das beide inneren Antriebsmanschetten eingerissen sind, da war plötzlich die Motivation für alle etwas entschwunden. Auch stellten wir am Abend fest, dass die Abgasführung nochmal umgeändert werden muss, da der Motor im Calibra scheinbar schräger eingebaut war als im Astra. Es sah so aus als würde die Auspuffanlage am Fußboden schleifen, sobald der Astra auf seinen eigenen Rädern steht. Ein Dank geht an all die, die mitgeholfen haben: Alexander Wellnitz, Maik Cygan, Ronny Bonhage, Sven Bonhage, Matthias Erfurth, Thomas Erfurth, Thomas Erfurt, Jörg Ahlert und natürlich auch an meine Eltern, die uns so gut verköstigten ;-).


Maik löst die Radbolzen

Welle schraubt den Krümmer ab

Ronny und Welle haben den Einssechser operativ entfernt ;-)

Fröhlichkeit kennt keine Grenzen

Getriebe soll angestöpselt werden.

der kräftige Maik

Ratlosigkeit bei Erik und Maik

Das Aggregat an der Kette

beim Reinwuchten

ohne Ölfilter passt er rein.

Thomas beim Keilriemen spannen, welle beim Auspuff kürzen und Danger hat auch irgendeine Beschäftigung

Saubere Sache so ein Umbau *g*

Hier der Grund für seine saubere Sachen

Fächer festschrauben

Teile vor und neben der Garage

Der Rüssel passt nicht

gemütliches ausklingen

Feierabendbier

Ronny und Thomas

eigentlich wollten wir noch in eine Kneipe

Thomas und Thomas

glänzender Motorraum, mit geänderter Ansaugführung...

Distanzhülsen bringen die Servopumpe mit der Riemenscheibe in Flucht

Ölkühler ist angebaut

Ölkühlerbefestigung

Löcher werden zugebrutzelt, nachdem er in die richtige Form gebracht wurde, scheinbar hängt der Motor im Calibra anderst als im Astra...

Danger schweißt den Anschluß zum Kat um

hier auch, aber auf sehr ungewöhnliche Weise ...
  

Zwei Wochenenden später ging es weiter... Antriebswellen wurden verbaut und neue Bremsscheiben in Verbindung mit Aramidfaserbelägen.Sportbremsscheiben von Zimmermann mit Aramidfaserbelägen Außerdem zwitschelte der Motor am Sonntag zum ersten Mal, neben ein paar kleinen undichten Stellen im Kühlerkreislauf, gab es noch ein Problem mit dem Kühlerlüfter - dieser funktionierte nur in Verbindung mit dem Klimalüfter, so dass dieser noch eingebaut werden mußte.alles zusammengebaut Nach der ersten Probefahrt stellten wir leider noch weitere Mängel fest: Die Kühlerleitungen wurden dahingehend falsch angeschlossen, dass die Heizung im Innenraum nicht funktioniert. Und der weit aus schlimmere Mangel ist, dass die kurze Antriebswelle aus dem Getriebe rutscht.

Noch eine Woche später (bin nur am Wochenende zu Hause) ist der Fehler lokalisiert, die Antriebswelle ist bei normal eingefederten Fahrzeug an ihrem Axialausgleichsende - somit ist sie ca. 4cm zu kurz. - Vielleicht leigt es an den falschen Motorhaltern (hinten, und vorn rechts) - die wurden vom 1.6er genommen und werden dann am nächsten WE (nach Himmelfahrt) gegen die vom Calibra ausgetauscht, auch wenn dann die Zündspule einen neuen Platz braucht.

Zusammen mit Jörg habe ich am Freitag, den 21.05.04, die Motorhalter und Motordämpfungsblöcke gewechselt. Jörg Dabei kam jetzt vorn rechts der Dämpfungsblock vom Calibra mit der Nummer 90 278 346 (entspricht denen vom Astra F ab 1.8 und Vectra A ab 1.8 (nicht Turbo)) Halter war wie zuvor schon vom Calibra genommen Teilenummer 90 342 636 (entspricht Astra ab 1.8 und Vectra A ab 1.8). Durch die änderung des Motordämpfungsblockes kam der Motor etwa 5mm wieter nach links. Außerdem wurde hinten der Halter vom Calibra zusammen mit dem Dämpfungsblock übernommen, Nummer vom Halter 90 305 272 ( entspricht Motorraum jetzt - neuer Platz für Zündspule Astra F ab 1.8, Vectra ab 1.8 (nicht Turbo)). Nummer vom Dämpfungsblock weiß ich nicht so genau ... passt aber :-) Und brachte den Motor bzw das Getriebe ca. 2cm höher, bei den Achswellenaufnahmen. Den vorderen linken Halter brauchten wir nicht zu ändern, da wir hier schon den vom Calibra genommen hatten. Jetzt sitzt die Antriebswelle fest im Getriebe und rutscht auch nicht mehr raus...

Bei meiner Probefahrt auf der Autobahn wollte ich mal sehen, was für Geschwindigkeiten drin sind... - an die Werte die auf dem Tacho stehen glaube ich nicht... deswegen hoffe ich das der Drehzahlmesser dafür genauer geht :-). Laut Drehzahlmesser habe ich bergauf den 5.Gang bis 6500 U/min, berg ab bis ca. 6700 bekommen - In den begrenzer lief er nicht! Unter der Annahme das kein Schlüssel Wheelspin auftrat, das Getriebe eine Achsübersetzung von 3.42 hat, der Drehzahlmesser annähernd genaue Werte liefert und der Abrollumfang 1760mm beträgt wurde bei 6500 U/min eine Geschwindigkeit von 225 km/h und bei 6700 U/min 232km/h erreicht. Bei meinen Tacho (W=1068) stand dabei eine 240 auf der Uhr :-)...

Bezüglich der Abgasnorm habe ich ja schon erwähnt, das ich mir einen Umrüstsatz zulegen wollte, der den C20XE auf eine Euro2 bringen soll. Dafür schrieb ich mal wieder die Betreiber von www.kat-versand.de an. Die mir daraufhin mitteilten, dass sie den Umrüstsatz nicht mehr verkaufen dürfen, da ein Tuner ein Vorkaufsrecht hat. Also nichts mit 179,- Euros :-( Der Tuner der die Dinger jetzt verkauft ist WDS-Tuning - welcher den Satz für 193,- Euro plus 15,- Euro Nachnahme anbietet. Naja ich habe das Ding trotzdem bestellt, obwohl es jetzt ein halbes Jahr länger dauert ehe man das Geld für das Teil wieder hereinbekommt. Dafür lieferten sie auch innerhalb von 2 Tagen... Aber dafür passte so gut wie nichts dorthin wie sie in der Anbauanleitung meinten. Wenn ich den mitgelieferten Halter verwendet hätte, hätte dieser permanent am Zündverteiler geschliffen. Aus diesem Grund habe ich mir einen selbst angefertigt. Der jetzt an der Zündspule verschraubt ist. Die Kabelabzapfungen die mitgeliefert wurden, sind auch nicht das Wahre - ich habe das ganze lieber gelötet. Eine Freiluftverdrahtung über den Ventildeckel muss auch nicht sein (wie auf der mitgelieferten Einbauanleitung zu sehen war), aber selbst dann hätte das Kabel zum Wassertemperatursensor nicht gereicht. Damit ich das Kabel ordentlichm verlegen konnte, musste ich es um gut einen Meter verlängern. Und die beschrieben 60 Minuten Einbauzeit können sie auch vergessen - wenn die kabel nicht mal lang genug sind und der Halter nicht passt.

Gutachten

Weitere Änderungen die an dem Wochenende erfolgten, waren zum Einen das jetzt die Heizung angeklemmt ist und zum Anderen das ein anderes Axialausgleichsgelenk verbaut wurde. Jetzt ist auch die Unwucht beim Beschleunigen weg. Nun wollte ich Dienstag nach Pfingsten endlich den Motor eintragen lassen - doch machte mir hier eine gebrochene Tachowelle einen Strich durch die Rechnung. Naja Freitag ist auch noch ein Tag - an dem ich die Eintragung ins Auge fassen kann...

Mit neuer Tachowelle ging es am Freitag, den 04.06.2004, zur Dekra, welche neben der im Mai fälligen HU auch gleich den Motor eintrug. Ohne Beanstandungen *freu*. Die Papiere gibt es aber erst am kommenden Freitag ... und dann geht es gleich zur Zulassungstelle ;-)

[-] August 2004 - 1/4 mile, Leistungsmessung (G-Tech), Getriebeprobleme

29.08.2004 - ich war zum Zweiten mal auf einer 1/4 Meile unterwegs und muß sagen, dass es einen riesigen Unterschied macht, wie die Strecke ausgemessen wird. Beim Opel Treffen der Ziegelrodaer Opel Freunde kam ich mit einer 14,9x Sekunden Zeit ins Ziel. Bei den Speeddays 28.-29.08. auf den Flugplatz in Allstedt war meine beste Zeit eine 15,84s, welche sich auch gut sehen lassen kann, da einige Corsa A und B mit c20xe nicht sehr viel schneller sind, bzw. teilweise sogar langsamer - also 0,5 Sekunden schneller möchte ich schon noch werden, ob das durch ein kleineres Getriebe zu realisieren ist? Meine Zeiten könnt ihr >>hier (71kb)<< lesen, dazu wird allerdings der Acrobat-Reader benötigt. Zu den ersten gemessenen Zeiten möchte ich sagen, dass zu dem Zeitpunkt die Strecke nass war. Weitere Zeiten und Ergebnisse von dem Event können auf www.speeddays.info nachgelesen werden.

Bevor ich es vergesse, ich hatte die Möglichkeit mit einem Leistungsmesser der Firma G-Tech (Danke an Thomas Erfurt dem das Gerät gehört) unterschiedliche Luftfilter an meinen Fahrzeug auszuprobieren. Um in etwa die Leistung zu erhalten, welche am Rad anliegt muss man zunächst das Gewicht des Fahrzeuges kennen, dabei geht ein Dank an die Firma Musche GmbH, auf deren Waage ich mein Gefährt wiegen durfte, mein Fahrzeug wog zu dem Zeitpunkt mit viertel vollem Tank 1113kg. Plus die 2 Personen die im Fahrzeug fuhren, kamen wir auf ein Gesamtgewicht von 1280kg. So nun zu den Testergebnissen, die auf einer relativ ebenen Fläche mit geringem Gefälle (max. 0,5%) gemessen wurde, mit offenen K&&;N-Kegelfilter, welcher für Astra F, Vectra A und Calibra mit Teilegutachten geliefert wird, kam eine maximale Leistung von 123PS zu Stande. Beim Verwenden eines K&&;N-Plattenfilters in dem orginalen Luftfilterkasten wurden 131PS gemessen. Fazit der Geschichte: ich werde den orginalen Filterkasten fahren.

Nach meiner Heimfahrt am 10.09.2004 von Ilmenau nach Bad Frankenhausen befand sich am Heck meines Astras sehr viel öl. Nach kurzen Suchen wurde der Simmering vom Schaltgestänge als Quelle des öllecks festgestellt. Dieser wurde am gleichen Wochenende noch gewechselt. Leider war das doch nicht die einzigste Ursache :(, so dass am 18. und 19.09. die Dichtungen zwischen Lagerschild und Getriebeglocke und zwischen Seitendeckel und Lagerschild erneuert wurden. Nachdem der 5. Gang entfernt wurde stellte sich heraus, das dieser auch am Lagerschild verbleiben hätte können... und man das Gesamte Lagerschild mit allen Zahnrädern von der Getriebeglocke weg nehmen konnte... Die ganze Sache hätte man auch an einem Tag erledigen können, doch der Erik wollte unbedingt auf die Eisleber Wiese ;-) Somit dauerte die Aktion doch zwei Tage... Aber jetzt läuft er wieder und verliert kein öl über das Getriebe. Was ich auf keinen Fall vergessen darf: JöRG hat mir dabei stetig geholfen :-) ... so Jörg bist du jetzt zu frieden *g*


Jörg beim Getriebe zusammenbauen

Getriebe

Getriebe

Getriebe

Getriebe
     

Am Sonntag, den 26.09.2004, waren wieder mal die Speeddays in Allstedt, so dass ich mit meinen Fahrzeug auch dort aufkreuzen konnte, ohne eine öllage zu hinterlassen :-) Wie schon beim letzten Mal durfte man für 5 Euro das Gelände betretten bzw. befahren und für eine Gebühr von 10 Euro durfte man am Rennen teilnehmen. Da es fast 2. Platz Speeddays ununterbrochen regnete, war von vornherein klar das man keine schnelle Zeiten fahren konnte. Aber zum Ende hin trockenete die Strecke doch ein wenig ab, so dass ich Zeitgleich (16.04s) mit einem Astra G OPC (2 Liter Turbo) ins Ziel gelangte. Wir teilten uns den 1.Platz in der Zeitklasse 16.00s bis 16.99s. Nach der Siegerehrung fuhren wir noch ein stechen, wobei der Pokal für den 2.Platz dann an mich ging.

[-] Dezember 2004 - Blechschaden, Slicks 13 Zoll, Zündverteiler

So nun habe ich mein Fahrzeug seit November abgemeldet und bin wieder fleißig am basteln (ist halt ein Bastelauto:)). Zwei Wochen bevor ich es abmeldete, bin ich leider mit einem BMW kollidiert. Pech - ich war daran Schuld. Die Instandsetzung erfolgte noch am gleichen Wochenende, da nur Scheinwerfer, rechter Kotflügel und Stossstange in Mitleidenscahft gezogen wurden. Ein Danke geht dabei an Falk Hansmeier und Jörg Ahlert, die mir leihweise Teile vom Vor-Facelift-Modell zur Verfügung stellten, den Kotflügel holte ich mir vom Autorecycling Baumann in Esperstedt. Dieser war sogar blau ;-), zwar ein anderer Farbton und außerdem matt, aber dies fiel nicht so vielen Leuten auf *g*. Zum Glück hatte ich eine Teilkasko ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen, somit wurden wenigstens die Scheinwerfer und Blinker ersetzt, bei dieser Gelegenheit habe ich mir gleich Rauchgraue zugelegt.


instandgesetzt

8x13 ET -29 mit 215/45 Avon Strassenreifen

10x13 ET -53 mit 245/40 Avon Strassenreifen

ganz schÖn Fett

10 Inch breit
     

Da ich mir auch ein paar Slicks zulegen wollte, und diese nur in den Größen 13 oder 15 Zoll für mich in Frage kommen, wurden Thomas seine HTN-Rennsportfelgen in 13 Zoll zum Anprobieren verwendet. Diese Felgen gehen ohne Probleme über die 256x24 Bremsscheibe und den Bremssattel, über die hintere Bremsscheibe (260x10) gibt es keine Probleme. Allerdings dürfen auch keine Klebegewichte sich an der Felge befinden :-/ Auch die Lenkung lies sich komplett einschlagen, ohne das etwas schlif. Ein Tag später kam ich günstig bei einen Reifenhändler an 13 Zoll Slicks, bei dem ich mich über die Bezeichnungen der Slicks erkundigen wollte. Aussagen zur Bezeichnung konnte er mir nicht machen, eine Anfrage bei Michelin brachte nichts ausser eine Email mit "Wir werden ihre Anfrage bearbeiten". Es sind Michelin 16/53-13 mit der Mischung S9A (mittel-hart) die ich mir zugelegt habe. Mittlerweile habe ich durch diverse Internetseiten langsam die Bedeutung dieser Michelinbezeichnungen herausbekommen. Die Mischung P9A steht für eine weiche Gummi-Mischung. Die 16 und 53 sind metrische Einheiten und beziehen sich auf Felgenmaulbreite (16cm) und Durchmesser (53cm) die dritte Zahl gibt den Felgendurchmesser an, in diesem Fall 13 Zoll. Wie breit muss die Felge sein? - ist eine Frage die ich mir gestellt habe. Die Flanken des Reifens kann man 1,5 Inch drücken bzw. ziehen. Das heisst ich brauch eine Felge bzw. zwei die mindestens 16cm - 1,5 Inch breit ist und höchstens 16cm + 1,5 Inch breit ist. 16cm entsprechen 6,3 Inch, also soll die Felge zwischen 5 und 8 Inch breit sein. Mal schauen ob ich günstig an Felgen komme, die meine Spezifikationen erfüllen (Breite, Bremsanlage).

Felge Spezifikationen
HTN 8x13 ET -29 mit ca. 3mm Spurplatte möglich, Freilauf zum Felgenhorn sonst nicht gegeben
HTN 10x13 ET -53 ohne änderung möglich
Powertech Typ D 7x13 ET 20 nicht möglich, Spurplatte müsste ca. 80mm betragen!
ATS 7x13 ET 20 mindestens 18mm Spurplatte
ATS 8x13 ET 1 Spurplatte ca. 3mm

Jetzt wo das Auto abgemeldet ist, findet man auch genug Zeit noch einige Macken am Fahrzeug auszubessern. So habe ich jetzt den Zündverteiler zerlegt. Meine Vermutung das der Simmering defekt ist wurde nicht bestätigt. Stattdessen ist die Welle des Zündverteilers, an der Stelle wo der Simmering sitzt, eingelaufen, so dass dort öl ins freie gelangt bzw. in die Verteilerkappe. Nun war ich auch schon beim Boschservice und bei Stahlgruber, in den jeweiligen Lager-/Bestellprogrammen ist diese Welle zwar als einzelnes Teil ersichtlich, aber leider gibt es dies nicht einzeln :-(. Stattdessen wurde mir für 193,- € (Stahlgruber) bzw. 198,- € (Bosch) + 51,- € Pfand ein Austauschzündverteiler angeboten. Ich werde am WE mal probieren (oder danach ist ja schliesslich Weihnachten), ob die Welle von einem anderen Zündverteiler passt. (@Jörg: Weisst du welche ich meine?)

Nun sind auch schon wieder die Feiertage zu Ende, und man hat kaum Zeit gefunden sich mit seinem Hobby zu beschäftigen. Der Zündverteiler wurde ohne neue Teile wieder zusammengebaut, allerdings wurden die Distanzscheiben oder Unterlegscheiben in einer anderen Konstilation eingebaut, so dass hoffentlich die Welle des Zündverteilers um ca. 1mm verschoben sitzt. Das sollte reichen damit der Simmering wieder abdichten kann.

Zwischen den Feiertagen wurde bei Thomas in der Garage geschraubt, er beschäftigte sich mit dem abbeizen seiner Alufelgen, während der andere Thomas ;-) den Evo500-Kotflügel spachtelte. Außerdem gab es dann auch Filler bzw. Grund für meinen Kotflügel und meine Astra-Frontschürze. Auf dem rechten Bild seht ihr die Kofferaumklappe des Evo500 als halter für den Kotflügel :-)


teilzerlegt

Frontschürze

Kotflügel

ATS Cup 6Jx13 et32

ATS Cup 6Jx13 et32
     

Bei einem Autoverwerter in Arnstadt bin ich jetzt günstig an zwei 13 Zoll Alufelgen gekommen, es sind 6Jx13 H2 et32 der Firma ATS, das Design müsste Cup heissen, wenn mich nicht alles täuscht. Das Tiefbett hat genau die Form, damit sie über die Bremsanlage passt. Allerdings sind Distanzscheiben von mindestens 21mm nötig, bei weniger lässt sich die Felge nicht frei drehen.



[letzte Aktualisierung: 23.01.2018, 20:24:35]