Onlinetuning

Impressum

Erik's Astra - vom Alltagsauto zum Rennauto

Auf dieser Seite dreht es sich um den Auf- und Umbau von Erik's Astra, hier ist quasi das "Fahrzeugleben" ab dem Jahr 2003 bis heute dokumentiert.

Nachfolgend wurden die Bereiche jeweils unter einer Überschrift zusammengefasst. Durch einen Klick auf die Überschrift kann der Bereich auf- bzw. zugeklappt werden. Falls Javascript deaktiviert ist, wird alles von Anfang an angezeigt.

[-] Januar 2006 - Abgasanlagenänderung

Während das Getriebe noch umgebaut wurde, wurde angefangen die Auspuffführung zu ändern. Teile für diese wurden aus dem Zubehör geordert, und müssen dann mittels Einzelabnahme in die Papiere eingetragen werden. Die Verarbeitung der einzelnen Schalldämpfer ist gut und man kann an dieser Stelle auch den Namen der Firma verraten ;) FOX Exhaust Systems bzw. ATJ Autotechnik GmbH ist der Hersteller.

Anstatt des 1.6er Kats wird nun auf den Kat für den 2.0 16V umgebaut. Der durch 60mm Rohre an die restliche Auspuffanlage angepasst wird. Mit der Gruppe A wird also schon beim Krümmer angefangen, genau an der Stelle wo die letzten beiden Rohre in eins gehen. Quasi direkt nach dem 4-2-1 Fächer.

Die Edelstahlteile werden am Auto angepasst und mittels MAG fixiert, das Fertigschweissen wurde mit WIG von Welle erledigt. Dabei wurde dann auch eine spezielle Schweißermaske genutzt ;), diese ist auch auf den Bildern zu sehen.


Gruppe A

überstehende Schweißnaht entfernen

Bruzelmeister Welle

endgeschweißt ;)

er fühlte sich vom Paparazzi unter druck gesetzt ;)

Erik's verfrimmelter Kat

Zwischenergebnis

entfernte Schweißnaht im Auspuffkrümmer

Mittelschalldämpfer mit Achsrohrbogen
 

Bei dem Fächerkrümmer wurden zusätzlich noch die Serien Schweißnähte verputzt, das bringt 1-2 mm mehr Querschnitt an dieser Stelle. Da Welle meine Arbeit nicht so richtig gefiel, übernahm er das glätten in diesem Bereich.

Leider hatte Kumpel Welle mal wieder Probleme mit seiner Hand (war gebrochen nach einem Fahrradsturz), so dass ich mich selbst mit MAG bei den restlichen Teilen versuchte. Da waren der MSD mit Achsrohrbogen und die Einschweißhülse für die Lambdasonde. Mit der Hilfe von Thomas und Sven wurden in Thomas seinem Evolution-Unterschlupf die komplette Auspuffanlage verbaut. Im Endschalldämpferbereich musste etwas improvisiert werden, da es dann doch ziemlich eng wurde. Aber auch das haben wir hinbekommen.

Zum Schluss möchte ich bei allen Beteiligten bedanken: Welle, Lars, Sven, Thomas und Jörg. Also dickes fettes Danke.

[-] April 2006 - Leistungsprüfung

Da ich jetzt in Pforzheim meine Brötchen verdiene, habe ich die Chance genutzt und bin zum Treffen von Irmscher gefahren. Somit hatte ich eine Anfahrt von knapp 70km. Dabei wollte ich eigentlich auf den Prüfstand, doch durch das Absenken der Vorderachse Richtung Messrollen lag die Auspuffanlage meines Astras permanent auf der einen Rolle auf. Umdem entgegen zu wirken, versuchte ich mittels Federwegsbegrenzer etwas mehr Abstand zwischen Auspuff und Rolle zu bekommen. Der Abstand wurde nicht wirklich größer... so dass ich mit einem Mitarbeiter von Irmscher im Lager durchsuchten und wir dabei zwei 17 Zoll Räder für die Vorderachse erspähten.

Mit den "neuen" Rädern ging es widerum auf den Prüfstand, doch irgendwie war der Abstand nicht viel größer geworden, erst durch verwenden weiteren Federwegsbegrenzer konnte genügend Platz geschaffen werden. Die Federwegsbegrenzer wurden auf die vorderen Federn gesteckt(siehe Bild 4), auch wenn man so niemals fahren sollte. Aber so konnte wenigstens die Messung durchgeführt werden.


7x17 ET38 ...

nachbearbeitet mit Abhängigkeit von Drehzahl

Vmax im 5.Gang

... mit 205/40R17

auf dem Prüfstand

die Federbegrenzer

Diagramm in Abhängigkeit von Geschwindigkeit
   

Mit dem Protokoll kann ich relativ zu frieden sein, da die Serienleistung von 110kW erreicht wurde. Verrechnet mit Temparatur (22°C) und Luftdruck (988mbar) lag die maxLeistung bei 113,5kW ;) Allerdings frage ich mich gerade warum mein Motor nen Leistungsplateau hat und keine Leistungsspitze, weil die 110kW liegen im Bereich 5600 bis 6700 U/min an.

Kleiner Nachtrag: maximales Drehmoment liegt bei 4500 U/min an, mit rund 210 Nm ;)

Trotzdem weiß ich jetzt immer noch nicht welche Leistung der Motor hat. Da ich nachfolgend mitbekommen habe, dass der Motor mit dem orginalen LMM etwas drehfreudiger obenrum ist. Und somit wahrscheinlich bis kurz vor Maximaldrehzahl ein Leistungsanstieg erfolgt. Durch das verbaute Getriebe kommt man derzeit auf eine maximalGeschwindigkeit von ca 210km/h laut Tacho... im Begrenzer springt die Nadel zwischen 210 und 215km/h hin und her...

[-] August 2006 - Erster Getriebeschaden

Eigentlich dachte ich, nach dem Umbau auf das F15 Getriebe, entweder es kracht gleich oder es hält ewig ... Aber es kam später dazu. Auf der Heimfahrt von Pforzheim nach Bad Frankenhausen am 4. August 2006 zerstörte der 5.Gang, irgendwo zwischen Ilmenau und dem Erfurter Kreuz auf der A71, den Seitendeckel des F15-Getriebes, nach ca. 12000-13000 zurückgelegten Kilometern.

Wirklich mitbekommen habe ich es im Innenraum meines Fahrzeuges nicht, da ich wie so oft bei so einer Strecke mit Gehörschutz unterwegs bin. Erst am Erfurter Kreuz bei der Auffahrt A4 Richtung Dresden bemerkte ich einen Defekt. Es ließ sich kein Gang mehr einlegen, weder 4. noch 5. Gang ... 3. und 2. ebenfalls nicht. Ich ging in diesem Moment wieder mal von einen Problem mit dem Schaltgestänge aus, da ich schon des öfteren die Schaltbolzen zerstörte. Auf der Auffahrt suchte ich mir einen geeigneten Platz um mein Auto abzustellen und wollte eigentlich schon den ADAC anrufen, doch dann probierte ich nochmal die Gänge einzulegen ... sie gingen rein, vorsichtig ging die Fahrt weiter ... mit knappen 100-120km/h.

Bei der nächsten Abfahrt ergab sich das gleiche Problem, aber im Stand gingen die Gänge wieder rein, allerdings konnte ich dann nur bis zur 4 schalten, der 5. wollte schon nicht mehr. Bis zum Ende der A71 brauchte ich nicht mehr Getriebe zu rühren, welch Glück ;) Aber die Abfahrt war mit Ampel versehen :( dort musste ich schon mit den 2.Gang am Hang losfahren, und macht das mal mit ner starren Sinterkupplung. Daheim in Frankenhausen angekommen, sah ich, dass das linke Vorderrad voller Öl war und dann auch das Loch im Seitendeckel. Schnell meine Sachen aus dem Auto ausgepackt und ab zu unserer Party auf Fischerswiesen, mit einem defekten Getriebe, das sich wie ein Geradverzahntes anhört. Ich sagte noch: "Am Öl liegts nicht, ist nämlich keins mehr drin".


 1: Loch im Seitendeckel

 2: ein loser Niet, aber woher?

 3: Metallsplitter, links und rechts der Selbe

 4: Seitedeckel mit Kratzspuren, Loch und für mich nicht definierbaren Spänen (vielleicht aufgelöstes Plastiklager)

5: Blau angelaufener 5.Gang und einige von den "Plastiksplittern" sind zu erkennen
     

Am nächsten Tag wurden noch ein paar Teile für den Umbau auf F20 Getriebe beim Teiledealer organisiert, da mein anderes F15 noch in Frankfurt (Main) lag. Zusammen mit Jörg wurde dann innerhalb von 8 Stunden alles wieder umgebaut Schwungscheibe, Kupplung Getriebe, Getriebehalter, Federbeine, Antriebswellen instandgesetzt. Wobei Jörg fast alles allein machen musste, da ich īnen dicken Schädel vom Vorabend mitbrachte und öfters an die Frische Luft musste. Aber an dieser Stelle geht mal wieder ein Dank an Peter und seinen Vater, da ich in der Werkstatt meine Federbeine und die Antriebswellen umbauen konnte. Und natürlich auch ein dickes fettes Danke an Jörg, ohne den ich mein Auto an diesem Wochenende nicht mehr zum Laufen bekommen hätte.

Nun stehe ich aber immer noch vor dem Rätsel, warum das Getriebe kaputt gegangen ist. Weil immerhin gibt es Aussagen von einen bekannten Opel-Tuner der fest dahinter steht und meint, dass das F15 besser hält als das F20 am XE.

Aber keine Angst, nächste Saison ist mal wieder ein F15 drin, dieses mal eins mit der Abtriebsübersetzung von 3,74 das eine Woche nach dem Vorfall in der Flash ausgemacht wurde und bei einer weiteren Heimfahrt in Bayern abgeholt wurde ;)

Nachtrag vom Dezember 2008

Das Getriebe mit dem durchgeschliffenen Seitendeckel hatte ich noch liegen, mit den kürzlich erworbenen Abziehern konnte ich mich an die Fehleranalyse wagen...

So wie es ausschaut ist ein Gleitstein zwischen Zahnrad und Seitedeckel gekommen und dadurch wurde der Seitendeckel durchgeschliffen. Durch die entstandene Reibwärme haben sich auch die Nadellager aufgelöst und sind zu einen Klumpen geschmolzen. Mit einem neuen (oder gebrauchten) 5. Gang kann man das Lagerschild mit den restlichen Zahnrädern noch gebrauchen, so kann ich mir wieder ein 3,94 CR Getriebe in meinen Astra bauen.

Ich werde mich in nächster Zeit mal umschauen, vielleicht fällt mir ein WR 4,19 Getriebe in die Arme ;)


Nachtrag 2008: verschmolzenes Nadellager

Nachtrag 2008: verschmolzenes Nadellager

Nachtrag 2008: intaktes Lagerschild

Nachtrag 2008: ausgeschlagener Synchronring

Nachtrag 2008: Mitnehmerzahnrad mit fehlenden Gleitstein
     

[-] August 2006 - Überlegung Gabelscheinwerfer

Durch einen Link in einem Beitrag im Astra-Forum stiess Jörg auf die seltenen Gabel-Scheinwerfer, die gerade bei "E*ay" angeboten wurden. Da er wusste das ich schon öfters nach solchen Ausschau gehalten habe, schickte er mir den Link zu.

Bevor ich anfing, sie zu ersteigern, probierte ich mehrere Möglichkeiten für den Einbau der genannten Scheinwerfer in meinen Astra mittels Fotobearbeitung aus.

Die meisten von mir befragten Freunde und Kumpels waren für die Variante mit den schwarze Gabel und schwarze Blinker, ich tendiere mehr zu der Variante blaue Scheinwerfer und verschlossene Blinkerecken tendiert. Durch eine "cleane" Frontstossstange, quasi ohne Nebelscheinwerfer kommt die Form in meinen Augen noch besser zur Geltung, das habe ich versucht mal auf dem Bild daneben zu verdeutlichen.

Na gut, genug zu dem wie es aussieht, ich habe nun auf die Gabelscheinwerfergeboten und für unter 200 Euro bekommen :) Und konnte Sie direkt beim Anbieter abholen, da ich im selben Ort noch ein Forumstreffen des c20let-Forum besuchen wollte und besuchte.

So nun musste ich mir auch noch gedanken machen wie das Fahrzeug dann blinkt, wenn es nicht mehr die originalen Blinker hat. Doch da konnte ich mir einige Anregungen bei dem Opel Treffen in Burkersroda (2006) holen. Dort gab es zB einen blauen Vectra A der ebenfalls seine Blinkerecken im Kotflügel entfernte und in der Frontschürze blaue Golf II - Frontblinker einsetzte, das werde ich dann wohl auch so ähnlich realisieren.


schwarze Gabel, ohne Blinker

schwarze Gabel mit schwarzen Blinkern

blaue Gabel, ohne Blinker

blaue Gabel, ohne Blinker, ohne Nebelscheinwerfer

blaue Golf II Blinker
     

[-] Oktober 2006 bis März 2007 - Vorbereitungen fürs Lackieren

Die Zeit des Schraubens rückt langsam näher, aber im Moment (Anfang Oktober) muss ich noch immer mit meinen KFZ fahren, da noch kein Ausweichfahrzeug gefunden wurde. Dennoch bereite ich schon einiges für den Winter vor, so wurde ein KW-Gewinde Fahrwerk Variante 2 günstig ergattert. Wenn dieses dann verbaut wird, kommen auch gleich PU-Buchsen in den Querlenker, damit das schwammige Fahren ein Ende hat ;) Na eigentlich hoffe ich das die Buchsen dann länger halten, weil die originalen nach nur wenigen Kilometern schon ausgekaut sind und nicht wirklich mehr eine Spurtreue garantieren.

Auch meine, für den Gabel Scheinwerfer Umbau geplanten, blauen Golf II Blinker konnte ich aus einem Restposten bei Tuning-Lier käuflich erwerben, da es die scheinbar nicht mehr Neu gibt. Bei Anfragen zB bei MHW, bekam ich nie eine Antwort (da wird Service wohl nicht so groß geschrieben). Die bei Lier erworben Streugläser (im MHW-Karton eingepackt) sind zwar nicht so dunkel, wie die mir bekannten von Hella, aber irgendeinen Unterschied muss es ja geben zu den erworbenen Streugläsern (italienischen Hersteller Fifft).


KW-Gewinde Variante 2

PU-Buchsen

Golf2-Blinker, mit und ohne orangener Streuscheibe

mal in die Frontschürze gesteckt, um einen Farbeindruck zu bekommen.
 

Die kalte Zeit hat begonnen und erstmal wurde die Innenausstattung entfernt, dabei halfen mir Jörg und Sven. Auch erspähten sie einige nicht so anschauliche Stellen an meinen Astra. Aber damit muss man rechnen, wenn man einen Opel fährt ;) Nun weiß ich auch an welchen Stellen ich etwas machen muss. Zu dem bin ich jetzt optimistisch, dass ich das Gesamtgewicht (leer) auf knappe 1000kg schrumpfen kann.

Nach dem das Fahrzeug halbwegs leergeräumt war, wurden die Teermatten entfernt. Dies geschah mit einem Heißluftfön und einem Spachtel.


Jörg im Fahrtwind

Probesitzen auf ausgebauter Rücksitzbank

Naturchrom

noch mehr davon

leergeräumt

Fontsitze mit blauen Schrothgurten

Teermatte mit gutem Kleber

Ohne Heißluft geht nichts

nur noch kleine Teerreste

... und Klebstoff
     

Einige Bilder darf ich hier nicht zeigen, da mir sonst Jörg den Hals rum dreht ;) Aber am Auto tut sich ein bisschen was, Lichtkabelbaum wurde entfernt und der andere wird auch noch rausgenommen. Zum Testen wurden einmal die Gabelscheinwerfer angebaut, und dabei wurde festgestellt das diese so gut wie gar nicht passen! Es passen maximal 2 von 3 Schrauben gleichzeitig an die vorgesehenen Befestigungspunkte.


Ohne Türverkleidung

Front demontiert

Gabelscheinwerfer mit Faceliftgrill

dito
 

So zum Weihnachtsurlaub war es mal wieder Zeit etwas am KFZ zu machen. Dabei stellte sich heraus, dass das Verschliessen der Blinker sich schwieriger gestaltete als zuvor gedacht. Aber Dank Jörg und Sven wurde dies auch gemeistert und anschliessend mit Zinn versiegelt.


Kaffee und Plätzchen bei Jörg in der Garage

Erik kramt im Handschuhfach

fast leerer Innenraum

Jörg nachdenklich, oder hat er Kopfschmerzen ;)

Jörg mit Flex

ein kleiner Anfang

Sven beim Blech schneiden

das Loch wird kleiner

noch nicht die Endvariante

der Zinn wird gehobelt

und gebürstet ;)

Schweißpunkte von Innen

und das ganze von Außen mit Zinn
  

Nachdem Jörg wusste wie die Blinkerecke zuzumachen ist, schnitt Jörg die Bleche zu und brachte Sie an den richtigen Fleck. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Jörg :) Anschliessend bewaffnete ich mich mit Brenner und Zinn und versiegelte die eingeschweißten Bleche. Aber seht selbst.

Jetzt wurde sich mit dem Grill und dem Stossfänger beschäftigt. Der Facelift-Grill wurde auf die Vorfacelift Scheinwerfer angepasst. Und in die Frontschürze wurden die Blinker vom Golf I eingearbeitet, zum Fixieren wurde Bauschaum verwendet.


fertig geschliffene Zinnfläche

Kotflügel von innen, unbearbeitet

die Front montiert zum Probeschauen

dito

zerschnittener Faceliftgrill

Erik beim einpassen der Scheinwerferecken von einem anderen Grill

Der Grill passt!

Blinker eingearbeitet
  



[letzte Aktualisierung: 23.01.2018, 20:24:36]