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Erik's Astra - vom Alltagsauto zum Rennauto

Auf dieser Seite dreht es sich um den Auf- und Umbau von Erik's Astra, hier ist quasi das "Fahrzeugleben" ab dem Jahr 2003 bis heute dokumentiert.

Nachfolgend wurden die Bereiche jeweils unter einer Überschrift zusammengefasst. Durch einen Klick auf die Überschrift kann der Bereich auf- bzw. zugeklappt werden. Falls Javascript deaktiviert ist, wird alles von Anfang an angezeigt.

[-] Februar 2005 - Saisonbegin :)

Pünktlich zum Saisonbegin hat das Fahrzeug von Erik auch wieder seine "natürliche" Farbe bekommen. Leider lies die Qualität von der Garagenlackierung zu wünschen übrig, so dass man auf eine Lackiererei zurückgriff, welche zuvor auch Thomas seinen Evolution 500 in ein sauberes Farbkleid hüllte. Den Kotflügel haben sie super hinbekommen, aber die Arbeit an der Stossfänger ist nicht so toll, Orangenhaut bei der Öffnung für dem Kühler. Und das angepriesene neu Grundieren wurde auch nicht erledigt. Da man immer noch einige Abklebekanten sieht, wurde auch nicht ordentlich geschliffen :(

Ebenfalls 4 Tage vor dem 1. März wurde auch die Innenausstattung fertig, das heisst die Fontsitze und die Rücksitzbank wurden in ein schwarzes Kunstleder gehüllt. Nur an die Kopfstützen wollte der Sattler nicht gehen, aber dafür kann Erik mit der restlichen Arbeit des Sattlers zufrieden sein.


Probefahrt nach Winterschlaf

Fondsitze

Schlaufen legen mit Zündkabel

Umwickelter Krümmer

Umwickelter Krümmer
     

Am Motor wurden die Zündverteilerkappe und der Verteilerläufer gewechselt, diese bekommt zu einem guten Preis bei MK-Motorenteile. Ein weiteres wichtiges Teil, welches noch erneuert wurde sind die Zündkabel, die ich bei eBay per Sofort Kauf erwarb. Der Zünkabelsatz von Splitfire für 39,90 Euro ist sehr günstig, aber auch mit einigen kleinen Tücken verbunden. So sind die Kabel jeweils zu lang, so dass ich unter der Zündkabelabdeckung Schlaufen gelegt habe. Ein weiteres Mango sind die Stecker, die auf die Zündkerze gehen, sie sind nicht so passgenau wie die von Opel verkauften und es ist schwer zu erkennen, ob sie dann fest sitzen. Der Widerstand von den Kabeln betrug jeweils zwischen 1,4 kΩ und 1,7 kΩ.

Weitere Sachen die im Winter geändert und noch nicht aufgeschrieben worden, sind die Verlegung des AGS-Systems an die Spritzwand unter die Plastikabdeckung, Umwickeln des Abgaskrümmers mit Thermoband, der Ersatz von einer Servoleitung und zum wiederholten Mal das Abdichten des Getriebes. Näher auf die ganzen Schritte soll hier nicht eingegangen werden.

Der eigentliche Saisonauftakt war auf dem Kindel einem kleinen Verkehrsflugplatz in der Nähe von Eisenach. Dort fuhren wir und einige andere Verrückte zu den German Racewars, die am 03.04. eine Schnupperrunde fürs Jahr 2005 durchführten. Ich konnte mit meinen Fahrzeug eine Bestzeit von 15,60 sek auf den 400m erreichen. Leider ist die Bahn in einem sehr schlechten Zustand, so dass beim Anbremsen in der Auslaufzone (welche in meinen Augen auch zu kurz ist) mein Auspuffanlage den Boden berührte, auch kam der Hilfsträger zu nah an die Betonplatten. Jetzt sind mehrere Planflächen an diversen Teilen an meinen Fahrzeug verbaut. Videos von dem Event findet man(n) im Downloadbereich ;)

Bei der 1/4mile in Kindel stellte sich auch heraus das die Kupplung am Ende ist, so das eine Verbaut werden musste. Die Kupplung konnte günstig bei MK-Motorenteile geordert werden und wurde innerhalb kürzester Zeit zugesendet. Ein Dankeschön auch an den Ilmenauer Opelclub die mir ihr "Spezialwerkzeug" zum Ziehen der Getriebeeingangswelle für ein Wochenende überliesen. Genauso ein Dankeschön geht an die Kyffhäuser Autohallen, die mir die Montageklammern für die Kupplung ausleihten. Das ganze wurde dann ein Wochenende vor Oschersleben verbaut, nebenbei es kam noch ein neuer MSD unter das Fahrzeug, wofür ein Ersatzrohr weichen musste. Die Klänge mit dem Ersatzrohr waren auch nicht mehr feierlich, im Auto konnte man sich nicht unterhalten und das Radio hörte man auch nicht bei der Geräuschentwicklung im Auto. Ein Danke dabei auch an Thomas dessen Garage (mit Grube) wir nutzen durften und natürlich auch an Matthias alias Danger und Sven, die mit mir eine Mitternachtsschicht im Punkto Laustärkenverminderung einlegten.

[-] April 2005 - 1/8 mile in Oschersleben

Das 10. Opel Treffen des Opel Sport Club Wernigerode e.V. stellte zum Saisonauftakt wieder ein sehr schönes und großes Event dar. Mit über 15000 Fahrzeugen und über 50000 Besuchern wurde ein neuer Besucher- und Fahrzeugrekord eingefahren. Es war wohl das größte OPEL-Treffen der Welt ;). Auf jeden Fall möchte ich hier erwähnen, das man die professionelle Zeitmessung auf der 1/8Mile in Oschersleben, vielen anderen Events vorziehen kann, da hier mit einer "richtigen" DragsterAmpel gestartet wird und auch die gesamte Messanlage für sich spricht. Ich habe mal wieder eine paar Läufe gemacht, und bin eigentlich ganz zufrieden :) Meine beste Zeit war eine 9.989s bei 116,32 km/h ;)

Vielen Dank an André Breutel von den Tanner Opel Freunden bzw. Opelparty.de für das Bild "Auf der 1/8mile", die anderen drei sind von Angelika, die mit uns zusammen im Motopark war...


Auf dem Weg zur Rennstrecke

Auf der Wiese fotografiert, damit er tiefer wirkt ;)

glänzender Motorraum

Auf der 1/8mile
 

Zeiten - 10. Opel Treffen des OSC Wernigerode 2005
Place/ Date/ Time/ Race/ Lane     Oschersleben/ 29-04-2005/ 16:42:13/ Opel Meet/ Right
 
dial-in reaction     0.948 sec
60 ft     2.421 sec
100 mtr time     6.536 sec
100 mtr speed     87.48 km/h
1/8 mile time     9.989 sec
1/8 mile speed     116.32 km/h

G.RaceWars 03.04.2005 (Kindel) 1/4 Meile: 15,60s

Speeddays 26.09.2004 (Allstedt) 1/4 Meile: 16,04s

Speeddays 29.08.2004 (Allstedt) 1/4 Meile: 15,84s

[-] Juni 2005 - Basteleien an der Luftzufuhr

Das ich durch die Seite von Jürgen Tiegs auf die Luftfilterkastenbastelarbeiten gekommen bin, kann ich nicht leugnen :) Allerdings hat mir die Umsetzung von Herrn Tiegs nicht so ganz gefallen, da der Rohrdurchmesser nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach... Da man aber leider kein 80er oder 90er Plastikrohr im Baumarkt bekommt, habe ich dann doch ein 100er genommen und es gekürzt und durch Erwärmung verformt, so dass es in den unteren Teil des Kastens passt. Dieses wurde dann mit kleinen Schrauben am Kasten fixiert und mit Silikon abgedichtet. Die Kalte Luft bekommt er direkt vom Grill abgeleitet über ein 100er Aluflexschlauch, welchen man auch günstig im Baumarkt findet. Die Befestigung des Schlauches an Luftfilterkasten und an Schlossträger erfolgte mittels Kabelbinder und ist eine ausreichende Befestigung für den Schlauch. Die Bilder 1 bis 4 zeigen den Kasten und den Schlauch nach dem Workshop :) Viel Spass beim nachbauen *g*


Luftzufuhr

mit verbauten Frontgrill

Luftzufuhr

Aluflexschlauch

eingearbeitetes Abflussrohr
     

[-] Juli 2005 - Luftmassenmesser und obere Hälfte des Luftfilterkastens

So nach dem jetzt der Luftfilterkasten einen größeren Anschluss hat, kann man sich mal Gedanken machen, was man bezüglich des Luftstromes zwischen Luftfilterkasten und Drosselklappe verbessern kann. Dabei wurde ein LMM (in diesem Fall "Luft Massen Messer") von einem VW verwendet, der von der Elektronik baugleich mit dem eines C20LET ist.

Der LMM des c20let hat gegenüber dem LMM des c20xe M2.5 einen 1cm größeren Durchmesser, demzufolge passt auch mehr Luft durch. Damit man den LMM verwenden kann, muss dieser angepasst werden. Durch einen Widerstand R zwischen den Pins 2 und 6 wird das CO-Poti des LMM M2.5 immitiert. Zum Einstellen des CO-Gehaltes kann man einen Widerstand zwischen 0 und 1 kΩ verwenden. Für Testzwecke wurde ein 1 kΩ-Potentiometer verwendet, welches in den Kabelbaum eingelötet wurde.

Damit die Verwendung des größeren LMM auch eine Auswirkung hat, muss auch ein größerer Anschluss an die obere Hälfte des Luftfilterkasten gebastelt werden. Dazu wurde ein Plastikrohr aus dem Baumarkt verwendet, welches den gleichen Außendurchmesser von 80mm wie der LMM hat. Mittels Dremel, Bohrmaschine, Schrauben, Glasfasermatten und Polyesterharz wurden der obere Deckel an den gewünschten Rohrdurchmesser angepasst.

Getestet habe ich bis jetzt 2 verschiedene Größen für die Widerstände 380Ω und 550Ω Bei letzteren konnte ich unter Volllast ein leichtes Leistungsplus spüren, was natürlich auch Einbildung sein kann *g* Einbildung ist nun mal auch eine Bildung ;) Aber merklich ist auf jeden Fall das Ansprechverhalten im Teillastbereich, hier fängt der Motor an zu rucken. Und im Kaltstart lässt er sich fast gar nicht mehr vernünftig fahren.


LFK Serie

LFK beim Anpassen

Stecker zum LMM

angelötetes Poti

gut verstaut ;)

LFK anpassen

GFK am LFK

verbaut zum Testen

verbaut, gespachtelt und lackiert
 

[-] September 2005 - Felgen polieren

Nachdem Erik zum X-ten mal einen Bremsplatten eingefahren hat und somit mit einem Ersatzrad rumfahren durfte ;), hat ihn ein netter Mann in Grün-Weiß darauf aufmerksam gemacht, dass man so nicht über längere Zeit fahren darf... Somit kamen die Räder vom Auto runter und 2 alte Sommerreifen, sowie 2 neuere Sommerreifen wurden montiert. Und weil Erik langeweile hatte, nahm er Abbeizer und Schleifpapier und Schliff die Felgen blank, wie man es auf den Bildern sieht. Das Resultat auf dem ersten Bild bekommt man mit Hausmitteln leider nicht hin, somit konnte unser Clubchef Welle einen Part übernehmen. Welle brachte den Endglanz in die Aluminiumräder. Die Deckel für die Felgen werden zugeschweißt und ebenfalls poliert.

Und weil die 195/50 - Reifen zu viel Gummihöhe haben, werden dann 195/45 montiert. Natürlich wurde dazu ein unabhängiger Dekra-Prüfer kontaktiert, der nach einigen Berechnungen mit Achslast und Tragfähigkeit sowie den Abrollumfang keine Probleme bei der Eintragung sieht.


polierte Felge

alle vier

195/45 montiert
  

[-] September 2005 - Schaltwegverkürzung

geänderte Schaltwippe

Mit ein paar kleinen Berechnungen wollte Erik die Schaltwippe so bauen, dass sich der Schaltweg um die Hälfte verkürzt. Aber irgendwas muss er da falsch berechnet haben, weil jetzt sind zwischen eingelegtem Gang und Leerlauf gerade mal 2cm Weg. Die Gänge gehen jetzt etwas schwerer rein, und nur vom Gangwechsel 1 zu 2, 3 zu 4 und umgekehrt kann jetzt schneller geschaltet werden, bei anderen Möglichkeiten des Gangwechsels wird es teilweise etwas hackelig. Und nach dem die seitliche Umlenkung manipoliert wurde, kann man jetzt auch wieder den Rückwärtsgang einlegen.

[-] September 2005 - Luftzufuhr (die Zweite)

Das der Aluflexschlauch nicht ewig hält, wurde nach nur zwei Monaten festgestellt. Dieser Schlauch zerteilte sich entweder durch die starken Vibrationen oder durch die ständige Hitze im Motorraum, natürlich kann es auch an beiden gelegen haben. Anstatt Alu wird jetzt ein Gummischlauch verwendet, den man genauso wie den Aluschlauch im gut sortierten Baumarkt findet. Zur Abschirmung der Motorwärme wurden Teile des alten Aluschlauches genutzt, und nun gehofft das der Schlauch länger hält. Übrigens passt dieser besser über die selbstgebastelte Öffnung am Luftfilterkasten und dichtet ohne weiteres zu tun sich selbst ab.


Luftzufuhr

Wärmeabschirmung
   

[-] September 2005 - Heckklappe cleanen

Der erste Versuch von Erik beim Schweißen, dabei versuchte er sich an seiner Heckklappe, wo die Löcher von Heckwischer, Opelzeichen und Kofferraumöffnung geschlossen werden sollten. Nach einigen Start- schwierigkeiten hat es dann doch geklappt, so wie es ihm der Verleiher des Schweißgerätes schon sagte "Ein bissl üben und es klappt". Vielen Dank an dieser Stelle an Lars für sein Vertrauen und seine Gerätschaften :) Ob das ganze jetzt auch rostfrei bleibt ist eine andere Geschichte und wird sicherlich erst zu einem späteren Zeitpunkt festgestellt.


Türschloss

Opelzeichen und Wischer
   

[-] September 2005 - leichtere Frontschürze

Eigentlich sollte es nur ein Versuch sein, wie der Astra mit unlackierter Frontschürze aussieht. Da es dem Besitzer gefällt, wird sicherlich auch noch die Heckschürze unlackiert an das Fahrzeug wandern. Nun zu dem was an der Frontschürze geändert werden musste, damit sie an das Faceliftmodell passt. Achso habe ganz vergessen zu sagen, das es sich um ein Vorfaceliftstossfänger handelt. In diese ist ein Plastikträger eingearbeitet, beim Faceliftmodell ist ein Metallträger an dieser Stelle angeschraubt. Allerdings passt diese Schürze nur an das Fahrzeug, wenn zuvor Teile der Versteifung herausgeschnitten werden, da diese sonst mit den Klimakabelbaum und den Klimalüfter in Berührung kommen. Und das ganze bringt dann auch noch einen Gewichtsvorteil von 5 kg, da das frisierte Vorfaceliftmodell 3,75 kg wiegt und das vorher montierte Modell mit Nebelscheinwerfern 8,75 kg auf die Waage brachte.


frisierte Schürze

unlackierte Stossi ...

... und polierte Felgen
  

[-] November 2005 - Getriebeumbau von F20 iA=3,55 auf F15 iA=3,94

Keine Ahnung wie lange ich schon mit dem Gedanken spiele, ein F15 an meinen C20XE zu hängen? Aber der Augenblick, dass es so seien wird, rückt näher... Dazu wurden Federbeine demontiert, die Antriebswellen gezogen und der Motor dahingehend gesichert, dass dieser nicht beim Entfernen der Getriebehalter nach unten wandert. Danach wurden die Halter entfernt und der Hilfsträger vorsichtig nach unten abgelassen. Anschliessend konnten die Verbindungsschrauben von Getriebe und Motorblock entfernt werden. Das Getriebe wurde dann seitlich nach unten herausgenommen.


hinten aufgebockt

höher gelegt

Federbeine demontiert

F20CR mit iA=3,55 (Getriebeschild)

Getriebe zwischengelagert ;)

F15CR mit iA=3,94 (Getriebeschild)

Karton mit Bestellnumner

starre Sinterscheibe

Torsionsgefederte und starre Scheibe auf einen Blick

verbaut mit Serienautomat (Kombination hält ca. 210Nm, bei Ausreizung aller Tolleranzen)
     

Das die Schwungscheibe auf den kleinen Automaten angepasst werden musste, wurde schon einige Seiten zuvor gezeigt (Seite 2). Nachdem ich jetzt fast fertig bin, habe ich folgendes festgestellt: Die Kupplungsscheibe von dem 1.4er (190mm Durchmesser) kann ich nicht verwenden, da die Torsionsfedern an den Befestigungsschrauben des Schwungrades anliegen :( Aber zum Glück konnte ich mich auf der Essener Motorshow mit einen kompetenden Mitarbeiter der Firma Sachs Race Engineering GmbH unterhalten. So dass ich gleich noch eine starre Sinterscheibe bestellte, die dann gleich am nächsten Werktag von DHL geliefert wurde...

Zur Befestigung des Kupplungsautomaten an der Schwungscheibe werden Schrauben aus dem VW-Regal (VW 904 234 02, Güte 10.9) genommen. Diese haben einen größeren Kopf und können somit auch ohne Unterlegscheiben verbaut werden, die bei "normalen" Schrauben mit M6 Gewinde nötig gewesen wären. Damit der Automat auf der Schwungscheibe auch zentriert angebracht werden kann, wurden von Walter (er hat auch die Schwungmasse bearbeitet :)) Zentrierringe für die M6-Schrauben gedreht. Die somit auf das gleiche Maß wie die orginalen M7 Schrauben mit Zentrierbund kommen.

Mit der Hilfe von Lars sitzt jetzt auch das Getriebe am richtigen Fleck. Nach dem wir fast `ne Stunde versucht haben die Getriebeeingangswelle in die Mitnehmerscheibe zu bekommen, hat es auch endlich geklappt... Und das Getriebe war nach gut 1,5h Arbeit wieder dran.

TeilenummerBeschreibungca. Preis in Euro
SRE 88 1864 99N 087184mm Kupplungsscheibe Sinter, starr (für F10-F15)120,00
SRE 88 3082 999 666200mm verstärkte Druckplatte (in Kombination mit Sinterscheibe 255Nm+ ca. 20% Sicherheit)260,00
Sachs 3082 180 133 bzw. 3082 180 333190mm Serien-Druckplatte ... bis Motor c14se???.??
VW 904 234 026x M6 Schrauben 17mm lang, großer Kopf, Festigkeit 10.93,50

Getriebe mattschwarz und hervorgehobener F15-Schriftzug

die Achsübersetzung in weiß ;)

Erik unterm Auto

hinteren Getriebhalter befestigen

Spezialwerkzeug "ovale Mutter"
     

Anschliessend wurde sich mit den Federbeinen beschäftigt, da für das "kleine" Getriebe auch die kleinen Achsaufnahmen benötigt werden. Für diesen Fall hat Jörg seine alten Federbeine und kleinen Antriebswellen zur Verfügung gestellt, da Erik seine vom 1.6er nur noch Geräusche machten. Mit ein bissl Mattschwarz wurden sie wieder ansehlich gestaltet und wurden mit FK 60/40 Fahrwerk von den anderen Federbeinen bestückt. Dabei wurden diesmal aber gleich die Endanschlagdämpfer (eine Art von Federwegsbegrenzer, nur etwas Weicher als diese Hartgummidinger ;) ) richtig gekürzt und verbaut. Beim Zerlegen fiel auf, dass der obere Federsitz bei den beiden Federbeinen gerissen bzw. gebrochen war, so dass an dieser Stelle neue geordert wurden. und mit gekürzten Staubschutzhüllen wieder verbaut wurden.


gerissene Federsitze

Federwegbegrenzer kürzen

Staubschutzkappe gekürzt

hinterer Motorhalter

vordere Motorhalter
     

Am 21.12. gab es ein kleines Rollout, dafür wurden bei einem Autohaus ein paar rote Nummernschilder ausgeliehen. Mit diesen wurde auf eine nicht öffentliche Strasse gefahren. Dort wurde dann getestet, wie er sich das Auto unter Last verhält. Die Kupplung scheint zu halten, allerdings kam es mir so vor, das sie beim einkuppeln im 3. Gang hüpft. Das ist der Grund, warum jetzt doch ein verstärkter Automat geordert und verbaut wird.

Auch waren die Strassen beim Belastungstest feucht, so dass es sehr schwer war das Auto unter Volllast auf der Strasse zu halten ;) An dieser Stelle möchte ich Matthias Musche zitieren, der eine kleine Stadtrunde mit dem Astra fuhr ... "Leistung ist satt da. Wäre nur schön, wenn man die auf die Strasse bekommt" ;)

Für den Einbau der verstärkten Druckplatte musste ich mir mal wieder Gedanken machen, wie ich die Kupplungsscheibe zentriert bekomme. Da schon beim vergangenen Mal schon fast zwei Stunden zusammen mit Lars brauchte, um das Getriebe in die Kupplungscheibe einzufädeln. Dieses mal war das Getriebe nur wenige Zentimeter vom Motorblock entfernt, so dass man nicht von der Seite überprüfen konnte wie die Mitnehmerscheibe anliegt. Aus diesem Grund wurde ein Zentrierwerkzeug gebaut, da auch die orginalen Zentrierdorne nicht verwendet werden können (Zentrierdurchmesser Kurbelwelle ist größer als der Durchmesser der Mitnehmerscheibe). Das Zentrier- werkzeug wurde aus einen Deckel einer Deoflasche gebaut, der im Außendurchmesser kleiner war als die Öffnung am Druckautomaten. In den Deckel wurde ein Loch hineingeschnitten, damit er über die Verzahnung von der Mitnehmerscheibe passte. Zusammen mit einem Getränkedeckel wurde diese Konstruktion heiß eingeklebt. Da etwas Spiel zwischen Druckplatte und dem "Deo"-Deckel ist, wurde Papier herum gewickelt, mit dieser Konstuktion konnte die Druckplatte zusammen mit der Mitnehmerscheibe mittig an die Schwungscheibe geschraubt werden.


verstärkte Druckplatte

Deo- und Getränkedeckel

Zentrierung mit Papier

Und die Scheibe hält.

zentriert!
     



[letzte Aktualisierung: 24.01.2018, 19:50:43]